Start Lymphdrainage Bemerkung zur Praxis
Grundbemerkung zur Praxis PDF Drucken E-Mail

Die Manuelle Lymphdrainage spricht verschiedenste Rezeptoren an, und in der Folge davon werden durch unterschiedlichste Regulationsmechanismen vielfache Wirkungen erzielt.

Haupteffekt und Zweck liegt darin, eine optimale Gewebsdrainierung zu erreichen.

Die Manuelle Lymphdrainage soll nicht erregend, sondern beruhigend wirken. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede der Manuellen Lymphdrainage zur so genannten klassischen Massage - es wird ein wesentlich geringerer Massagedruck ausgeübt.

Bei Störungen des Muskelstoffwechsels durch Übersäuerung (Muskelkater) wird in einer Ableitung der Milchsäure über die Lymphbahnen, eine Normalisierung des Tonus erzielt.

Zahlreiche Verdauungsstörungen basieren auf einer gestörten Funktionalität des Darmsystems. Hier wirkt Manuelle Lymphdrainage koordinierend auf die Motorik in den einzelnen Darmabschnitten. Auf Grund dieser Sache wird die Motorik der Lymphbahnen erhöht, auf welchem Weg wiederum die Transportkapazität steigt. Es wird sowohl die Frequenz als auch die Amplitude der Kontraktionen gefördert.

Durch den verstärkten Lymphfluss wird die allgemeine Situation des Abwehrsystems verbessert.

Sowohl das Bindegewebe als auch das Lymphödem reagieren verhältnismässig träge. Dies bedingt, dass die Behandlungszeit ein weiterer elementarer Faktor ist für die Effizienz der Manuellen Lymphdrainage.

 
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