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Die Kompressionsbehandlung |
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Man muss die Kompressionsbehandlung als gleichwertige, aus dem Entstauungsprogramm nicht wegdenkbaren, Bestandteil ansehen.
Prinzipiell verfolgt jede Form der Kompressionsbehandlung, mit mehr oder weniger Aufwand betrieben, die gleichen Ziele, weil, indem das Gewebe in mehr oder weniger grossem Umfang von aussen unter Druck gesetzt wird, zur
- Erhöhung des Gewebedruckes um dadurch die „Ultrafiltration" aus dem Blutkapillarbereich zu erschweren und damit die Reabsorption zu unterstützen bzw. zu verbessern beispielsweise direkt nach einem Trauma ein allzu massives Einbluten in das Gewebe zu verhindern bzw. zu verringern.
- eine Verringerung des Lumens erweiterter Hautvenen hervorzurufen um eine Verbesserung oder auch Wiederherstellung des Funktionsmechanismuss der Klappen zu erreichen.
- Miteinbeziehung der Gefässe des Haut-/Unterhautbereiches in die Auswirkungen der Gelenk- und Skelettmuskelpumpe über die Kompression als „künstliche" Muskelfaszie.
- Abstromförderung aus der Peripherie nach zentral durch ein Druckgefälle an der Extremität von distal nach proximal
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