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Kompressionsklasse 1 - massige Kompression Leichte Kompression. 18 mmHg (24 hPa) bis 21 mmHg (28 hPa) in der Fesselgegend. Bei Schwere- und Müdigkeitsgefühl in den Beinen, beginnende Veneninsuffizienz (-schwäche), bei geringer Krampfadernbildung ohne wesentliche Ödemneigung, bei Krampfadern in der Schwangerschaft, bei so genannten "Besenreisern" und nach Sklerosierung (Verödung) von Krampfadern.
Kompressionsklasse 2 - mittlere Kompression Mittelkräftige Kompression. Etwa 23 mmHg (31 hPa) bis 32 mmHg (43 hPa) in der Fesselgegend. Bei stärkeren Beschwerden, bei starker Krampfadernbildung oder mässiger Ödembildung, nach Abheilung unerheblicher Geschwürbildungen, nach Verödungen und Krampfadernoperationen, nach einer tiefen Venenthrombose und bei Klappeninsuffizienz (-schwäche) der tiefen Venen.
Kompressionsklasse 3 - kräftige Kompression Kräftige Kompression. Etwa 34 mmHg (45 hPa) bis 46 mmHg (61 hPa) in der Fesselgegend. Bei chronisch venöser Veneninsuffizienz (-schwäche), schwerer Ödemneigung, Atrophie blanche, Dermatosklerose und nach Abheilung schwerer Geschwürbildungen, Lymphödeme.
Kompressionsklasse 4 - sehr kräftige Kompression Sehr kräftige Kompression. Über 49 mmHg (65 hPa) in der Fesselgegend. Vor allem bei Lymphödemen/Elephantiasis.
Armstrümpfe dienen allein der Nachbehandlung bei Lymphödemtherapie. Erst das konsequente Tragen eines Armstrumpfes kann das Resultat einer erfolgreichen pyhsikalischen Entstauungstherapie langfristig konservieren. Beim Lymphödem sollte die Kompression grundsätzlich den Höchstgrad erreichen, den der Patient vertragen kann.
Beinstrümpfe sind in den verschiedensten Ausführungen lieferbar. Sie werden in folgenden Ausführungen hergestellt:
- Strumpfhosen (auch mit Schlitz für Herren, oder auch transparent)
- Umstandshosen - mit verstellbarem Kompressionsleibteil
- Strumpf mit Hüftbefestigung
- Einzelstrümpfe bis zur Leiste
- „wadenlange" Strümpfe
- Knöchel-Socken (als Fuss- Kniegelenkbandagen) oder Gelenkbandagen
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