Start Lymphdrainage Ödeme Phlebödem
Die akute Entzündung PDF Drucken E-Mail


Entzündungen können im Verlauf einer Infektionserkrankung den ganzen Organismus erfassen. Es folgt typischerweise Fieber mit den Zeichen einer entzündlichen Erkrankung, wie z. B. Rötung, Schleimhautschwellung mit Exudation (Schnupfen), Angina oder Entzündungen der harnableitenden Organe.

Eine Entzündung kann aber gleichermassen streng lokalisiert sein. In diesem Fall schützt sich der Körper, indem er die abführenden Lymphbahnen spastisch verschliesst.

Die Manuelle Lymphdrainage würde bei diesem Problem den Gefässspasmus durchbrechen und die Keime über den ganzen Körper ausschwemmen.

Bei einer lokalen Entzündung kann aber ausserhalb des Lymphabflussgebietes eine Manuelle Lymphdrainage durchgeführt werden. Nach dem Abklingen des Fiebers oder den Zeichen einer zurückgegangenen lokalen Entzündung (Rötung, Erwärmung, Schmerz, Funtionsverlust), kann die Manuelle Lymphdrainage einsetzen.

Während einer aktiven Tuberkulose ist jegliche Manuelle Lymphdrainage untersagt.

Ist die Krankheit unter tuberkulostatischer Behandlung abgeklungen und wird die tuberkulostatische Behandlung weitergeführt, kann indessen eine Manuelle Lymphdrainage auf ärztliche Anordnung durchgeführt werden.

Da in den einzelnen Lymphknoten jedoch inaktive Tuberkelbazillen liegen können, ist hier grösste Sorgfalt geboten. Lymphknotenvergrösserungen sind daher von der Behandlung mit Manueller Lymphdrainage im Falle einer stattgefundenen Tuberkulose-Erkrankung auszuschliessen. Das gleiche gilt für die Toxoplasmose (parasitäre Zoonose).

Bei akuten allergischen Reaktionen
ist die Manuelle Lymphdrainage ebenfalls nicht indiziert, da die durch Allergene hervorgerufene Histaminwirkung auf den ganzen Körper ausgebreitet werden kann.

 
Gesundheitspraxis Widmer, Powered by Joomla! and designed by SiteGround web hosting