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Schröpfen ist eine naturheilkundliche Heilmethode, die seit tausenden von Jahren bekannt, seit Generationen in der Volksmedizin bewährt und in ihrer Wirkung bestens erprobt ist.
In der Praxis wird zwischen dem "blutigen" und dem "unblutigen" Schröpfen unterschieden. Bei mir wird ausschliesslich unblutig/trocken geschröpft.
Das blutige Schröpfen, bei dem die Haut zum Zweck der Blutentnahme vor dem Schröpfvorgang einige Millimeter tief eingeritzt wird, darf nur von Ärzten und medizinisch ausgebildeten Personen, die Körperverletzungen vornehmen dürfen, durchgeführt werden.
Die wesentliche Wirkung des Schöpfens ist die Umstimmung und die Regulierung der gestörten Körperfunktionen. Schröpfen dient der Schmerz- und Krampfbekämpfung, wirkt durchblutungsfördernd und entzündungshemmend.
Die einzigen 'Nebenwirkungen' des Schröpfens sind allein ästhetischer Natur und dauern selten länger als eine Woche. Anhand der Veränderungen der Hämatome - das sind blutunterlaufene Stellen, die nach der Behandlung aussehen wie überdimensionale 'Knutschflecke' - kann direkt mitverfolgt werden, wie die Selbstheilungskräfte des Körpers wirken.
Beim trockenen Schröpfen werden maximal 4 sogenannte Schröpfgläser auf die unverletzte Haut aufgesetzt und darin mittels Wärme oder einer Vakuumpumpe ein Unterdruck erzeugt. Diese lokale Durchblutungssteigerung hat eine gute Tiefenwirkung und regt den Zellstoffwechsel in den betroffenen Gebieten stark an.
Dabei kommt es zum Durchtreten von Blutkörperchen ins Kapillargebiet, wobei aber selbst die feinsten Blutäderchen, die Kapillaren, meistens unverletzt bleiben. Die Schröpfköpfe bleiben je nach Anwendung 3 bis 5 Minuten aufgesetzt.
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